Atelier und Wohnhaus am Ravelsberg

1976 baute ich im Garten des 13 Jahre zuvor errichteten Atriumhauses mit Wohnung und Atelier einen Rundbau, die Fassade verkleidete ich mit Edelstahlblechen vom Schrottplatz. Die 4 Jahre später auf das flache Dach montierten Edelstahlspanten deuteten an, was dem Bau noch fehlte... Von dem Amsterdamer (Sammel-)Künstler Viktor IV ermutigt und von dem phantastischen Palais Ideal in Hauterives des Briefträgers Cheval fasziniert, begann ich 1980 mit dem Bau einer Flaschenkuppel auf dem Tresor. 

Kurz bevor die Kuppel 1984 mit rund 20.000 meist grünen Flaschen geschlossen wurde, erhielt ich jedoch einen behördlichen Abrissbescheid. Indem ich das Bauwerk nun kurzerhand zu einem Kunstwerk erklärte, wurde es schließlich geduldet – was mir postwendend den Titel »Freigeist vom Ravelsberg« einbrachte.

Ein Freund und Beobachter kommentierte es so: »Du hast in doppelter Weisheit gezeigt, wieviele leere Flaschen zusammenhalten, wenn ein großer Begeisterer es will«

Eine Besichtigung des Hauses ist möglich.
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